Envi Con & Plant Engineering GmbH

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Windturbinen

Vertikale Windturbinen

Envi Con betreibt auf dem Dach seiner Firmenzentrale im „Tullnau Carrée“ vertikale Windräder zur Stromerzeugung. Diese setzen neue Maßstäbe bei der haushaltseigenen Energieproduktion: bis zu einem Drittel des benötigten Stroms können regenerativ erzeugt werden.

Zum Einsatz kommen vier Anlagen der italienischen Firma Ropatec, Modell TVision. Die Nennleistung beträgt 3 kW je Windrad, also 12 kW insgesamt. Die Windturbinen benötigen zum Anlaufen eine Windgeschwindigkeit von 3 m/s, der getriebelose Generator liefert Strom ab einer Windgeschwindigkeit von ~ 4 m/s (Cut-in). Dies entspricht Klasse IV gemäß IEC61400-2. Um bei Starkwind > 17 m/s zu hohe Drehgeschwindigkeiten zu verhindern, sind die Anlagen mit einem kombinierten elektronischen und hydraulischen Bremssystem ausgestattet.


Aufbau und Installation der Anlagen erfolgte im Frühsommer 2013. Eine kleine Bildergalerie zeigt Impressionen vom Aufbau. Die Gesamthöhe der Windräder beträgt je 5,20 m, davon entfallen 2,20 m auf den Rotor. Der Durchmesser eines Windrades beträgt 3,60 m. Eine Turbine (ohne Mast gerechnet) wiegt ca. 620 kg.


Seitdem produziert Envi Con Strom aus Windkraft und nutzt diesen auch zu 100 % selbst, zum Beispiel zum Betrieb der beiden eigenen Serverzentren. Neben der Stromerzeugung stellen die Windräder aber auch ein Alleinstellungsmerkmal in der Region dar; ein Designelement mit hohem Wiedererkennungswert, auf das wir stolz sind.


Die Windräder werden auch als Pilotanlage zur Weiterentwicklung und Verbesserung eingesetzt. Wir freuen uns über die aktuelle Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Nürnberg. Dort wird unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefan Ströhla an einer Möglichkeit zur Erhöhung des Wirkungsgrades der Anlagen gearbeitet. Die bislang erzielten Ergebnisse sind vielversprechend. Ein Prototyp dieser innovativen Lösung wird an unseren Windrädern installiert und betrieben.